Spendenstand für Borgward L.T. 4.








Seit Mitte September wurden diverse Leitungen und Anbau-Aggregate am Motor montiert. Letzten Samstag fehlten nur noch ein passendes Thermostat und der Keilriemen - dann kann der Motor zum Probelauf angelassen werden!
Auch die Auspuffanlage ist fertig und montiert. Zwischen den demontierten Kotflügeln und der Hinterachse ist, angelehnt an das Fahrgestell, die Sattelkupplung für den Auflieger zu sehen.   

In den letzten Tagen hat sich der Motorraum gefüllt. Dieselfilter, diverse Leitungen, die überholte Wasserpumpe und der Kompressor für die Bremse sind angebaut. Abweichend vom üblichen Kompressor mit 1 Zylinder hatte die SVG für den Bahnbetrieb einen zweizylindrigen Kompressor von Knorr angebaut. Der originale Kompressor vom LT4  ist leider in Hannover verloren gegangen - im Fundus der Selfkantbahn fand sich aber genau der richtige Typ, der zudem von der Sylter Inselbahn stammt! Er war in der Diesellok V14 eingebaut und wurde bei der Selfkantbahn vor gut 30 Jahren durch einen größeren Kompressor ersetzt. Gut, daß damals der alte Kompressor im Lager hinten ins Regal kam und sich der Schreiber erinnnerte, daß man nach dem ausgebauten Kompressor mal suchen sollte... 

Zwischenzeitlich ist in Oberhausen der Motor in das Fahrgestell eingebaut und wird ans Laufen gebracht. Ohne die Hilfe der LKW-Freunde von der Borgward-IG wären wir sicherlich an mancher Stelle im Projekt bisher hängen geblieben. Der alte Tank vom LT 4 war nicht nur stark verrostet, sondern auch eingebeult. Möglicherweise waren das noch Spuren eines Unfalls auf der Insel Sylt. Ein Freund aus der Borgward IG konnte einen passenden Tank in genau der richtigen Ausführung (mit Tankstutzen vorne - damit dieser dem Auflieger nicht im Wege ist) auftreiben. (Aufnahmen: NVC)

 

In der "Arbeitswoche" der Selfkantbahn wurden die beiden Achsen des Drehgestells gestrichen. Auch am Drehgestell selber wurden verschiedene Anbauteile demontiert, entrostet und grundiert. Leider bremst die momentane Hitzewelle ab Nachmittag den Arbeitsfortschritt am Drehgestell ein....

 

Nach langer Pause kam wieder ein Besuch in Geilenkirchen zustande. In der Zwischenzeit hat der Auflieger eine graue Grundierung erhalten. In Kürze wird das sogenannte Leichtbaudach, eine gemischte Holz-Metall-Konstruktion, aufgebaut werden. Danach geht es inwändig mit dem Fußboden weiter.

 

 

Endlich wieder Nachrichten aus Oberhausen! Der Motor ist nun in der Werkstatt und die Einspritzpumpe wurde untersucht. Leider zeigten sich hier Schäden an den EInspritzdüsen, die auf Wasser im Brennraum schließen lassen. Es wird also notwendig sein, den Kopf des Motors abzunehmen und die Ursache zu suchen.
Die Arbeiten an der Karosserie der Zugmaschine warten noch auf etwas Zuarbeit (fehlende Anbauteile) um für die Endlackierung vorbereitet zu werden.

Die Bilder zeigen die EInspritzpumpe, eine Einspritzdüse (mit daraufliegender schadhafter Düse), sowie den vorlackierten Motorraum.

 

 

Kurz vor Weihnachten ist der Kühler aus der Werkstatt zurückgekommen. Anfang 2018 bringen wir zum Nachbau den alten Auspuff von LT4 und einen Austauschtank in Oberhausen vorbei.

In Schierwaldenrath geht es am 13. Januar mit dem Drehgestell vom Auflieger weiter.

  

 

Diese Woche über wurden die restlichen vorlackierten Teile angebaut. Jetzt fehlt nur noch die Endlackierung, und die Karosseriearbeiten an der Zugmaschine sind abgeschlossen.   Nach Studium von Fotos - der Triebwagen ist zwischen 1953 und 1971 mindestens 4 mal umlackiert worden - und dem Vergleich mit Farbresten am alten Fahrerhaus haben wir uns für eine zweifarbige Endlackierung entschieden:

Fahrerhaus im Fensterbereich Hellelfenbein RAL 1015
Türbereich, Kotflügel und Motorhaube Rubinrot RAL 3003 

Zum Vergleich ein "vorher" Bild vom Juni 2013 im Straßenbahnmuseum Hannover (G. Steinhauer)

(Alle übrigen Fotos: NVC).

 

Nach einer längeren Pause aktuelle Bilder aus Oberhausen. Überzeugend ist die hohe Qualität der Spachtel- und Lackierarbeiten.

(Alle Foto: NVC).

 

Das Drehgestell vom Auflieger wird in Eigenregie in Schierwaldenrath aufgearbeitet. Bereits vor einigen Monaten hatte Günther Steinhauer - er war der Teilprojektleiter für den Auflieger - das Drehgestell zerlegen lassen. Wegen der Priorität anderer Projekte sind die Arbeiten dann aber im unterbrochen worden und seit etlichen Wochen liegengeblieben. Am Samstag haben wir deshalb erst mal alle demontierten Teile gesucht (und gefunden) und mit dem Abschleifen und Lackieren begonnen.
Wie wir bereits bei der Befundung im letzten Jahr festgestellt hatten ist das Drehgestell in einem guten Gesamtzustand. Keine Korrosionsschäden und auch die Radreifen sind noch in der Toleranz. Nach einigen Stunden zu Zweit mit der Topfbürste ist die erste Achse fertig und vom Drehgestellrahmen ca. 1/4 bearbeitet. Vor der einsetzenden Dämmerung wurde die Achse noch schnell gestrichen.
An der Sekundärfederung des Drehgestells fanden sich noch eingeschlagene Zeichen "B&R", die vermutlich auf den Federnhersteller verweisen.

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