Spendenstand für Borgward L.T. 4.








Aus dem Kreis der Fans des Borgward-Leichttriebwagens hat jemand sich einer virtuellen Version gewidmet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, und zwar hier: Diorama Sylt

Liebe Freunde der Sylter Inselbahnen,
jetzt ist mehr als ein Jahr ins Land gegangen, und es hat sich an diesem Projekt nichts sichtbares mehr bewegt. Da kamen in letzter Zeit vermehrt Anfragen, ob die Sache denn weitergeht, oder nur die Website eingefroren ist.
Nein, das Projekt läuft natürlich weiter, aber... es ist schlicht kein Geld mehr da! Alle vorhandenen Spendenmittel, das ist bis dato ziemlich genau 200.000 Euro, sind auch in das Projekt investiert worden. Allerdings waren schon ein paar Gewerke vorab auf einem von der TBR GmbH geleisteten Kredit gezahlt worden, der aber seit wenigen Wochen vollständig abgezahlt ist.

Große Sprünge sind derzeit nicht möglich, auch weil momentan der Betrieb unserer Museumsbahn nur mit großen Einschränkungen möglich ist. Ohne die für unseren Bestand zwingend notwendigen Publikumsveranstaltungen ist eine Investition in dieser Größenordnung derzeit vom Verein IHS e. V. ohnehin nicht möglich, weswegen wir bei der reinen Spendenfinanzierung bleiben müssen, wie es schon immer geplant war. 
Wir bitten also auch weiterhin um Spenden, damit wir die nächsten Schritte tun können. Ein paar Beispiele:
Als erstes würden wir die Lackierung angehen, was aber schon mit ca. 10.000 Euro zu Buche schlagen würde.
Für das Fahrwerk sind Gummielemente neu anzufertigen - entsprechende Angebote liegen zwischen 4500 und 6500 Euro. Danach könnte die Zugmaschine immerhin auf ihre eigenen Räder gestellt werden.

Noch ein Hinweis: das Team des L.T.4 erreicht man direkt per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Allen Spendern ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung!

 

Wie schon im Jahr 2019, konnten wir auf dem Stand des Borgward-Club mit Sitz in Bremen e. V. unser Informationsplakat unterbringen und etliche Prospekte an die Frau und den Mann bringen. Das Interesse an diesem Projekt war freilich groß - das Thema BORGWARD zieht in Bremen immer! Ob sich das auch in Spenden ummünzen läßt, werden wir sehen. Ein großes Dankeschön an die Freunde vom Club!

 

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Wir hatten Besuch von Karsten Puck in der Geilenkirchener Werkstatt (Firma IVECO Senden), der sich vom Stand der Arbeiten am L.T.4 überzeugte. Als Lehrling bei der S.V.G. hatte er noch selbst am Bau dieser Fahrzeuge mitgearbeitet.

 

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Das hintere Drehgestell befindet sich noch in zerlegtem Zustand. Die Primärfederung besteht aus vier Federpaketen, die in geschmiedeten Schaken hängen. In einem Auge dieses gabelförmigen Bauteils befindet sich jeweils eine stählerne Buchse, wovon wir eine probeweise demontierten, da diese erkennbar gebrochen ist. Dabei zeigte sich eine Beschriftung "W___er-Buchse D.R.P." (_ steht für 3 unleserliche Buchstaben). Diese Buchsen waren gerade geschlitzt und wurden möglicherweise schon vom Hersteller des Drehgestells (HAWA 1927) eingebaut. Kann jemand helfen, die fehlenden Buchstaben zu deuten?
Auflösung: Es handelt sich um eine Walter-Buchse, wie ein versierter LT-Fan mitteilen konnte. Diese werden auch heute noch zur Reparatur oder auch beim Neubau von Fahrwerksteilen bei Schienenfahrzeugen verwendet.
Jedenfalls müssen hier neue Buchsen eingebaut werden.
Die Bilder zeigen einmal die Buchse vollständig, einmal die Bruchstücke mit der Beschriftung oben, und einmal teilweise wieder an ihrem eigentlichen Platz in den Schaken eingesteckt. Der zur Arretierung einst vorhandene Keil fehlte.

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Mal nicht aus der handwerklichen Kategorie kommt hier ein Beitrag von der Bremen Classic Motor Show in den Messehallen Bremen. Diese Veranstaltung mit jährlich über 45000 Besuchern setzt in der Oldtimer-Szene immer am Jahresanfang ein Highlight und ist selbstverständlich aufgrund ihrer Örtlichkeit in Sachen "Borgward" ein Muß!
Freundlicherweise gewährte uns der Borgward-Club e. V. mit Sitz in Bremen Unterschlupf auf ihrem Messestand, und erfreute sich im Gegenzug regen Interesses an dem ausgelegten Informationsmaterial. Das große Bild des LT zwischen einem Goliath-Dreirad und einem Isabella Kombi ließ einige Besucher länger verweilen. Hoffen wir mal, daß als Reaktion auf die vielen verteilten Prospekte auch etwas auf dem Spendenkonto eintrifft.

Vielen Dank den netten Kolleg(inn)en vom Borgward-Club!

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Heute bestand Gelegenheit, den aktuellen Zustand des Fahrgastteils zu begutachten. Das Dachmittelteil war nun probeweise montiert und es kann ein Eindruck vom Fahrzeuginnenraum gewonnen werden. Schließlich war schon bei unserer ersten Begutachtung in Sehne kein Dach mehr im Auflieger vorhanden. 
Das Dachmittelteil besteht aus Nut- und Federbrettern, über die später eine Dachfolie gespannt wird.

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Am 11. Januar war eine Delegation der Selfkantbahn zu Besuch beim NVC in Oberhausen. Stolz gewährt Sascha Hoffmann einen Blick in den Motorraum. Auch die Rückansicht kann entzücken: Im Unterschied zu den Straßenzugmaschinen von Borgward ist der Auspuff beim L.T. hinten am Führerhaus weit nach oben gezogen. So wurde verhindert, daß die Abgase in den Auflieger gelangen konnten. Im Laufe der Jahre wurde die Ausführung mehrfach geändert. (Alle Aufnahmen Bernd Fasel).

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Durch unsere Facebook-Seite erhielten wir Kontakt zu einem Eisenbahnfreund aus Hessen, der sich bereiterklärte, die Kunstledersitze der Zugmaschine für uns aufzuarbeiten. Bei einer ersten Sichtung zeigte sich, daß dies sogar unter vertretbarem Aufwand unter Beibehalt von relativ viel Originalsubstanz möglich sein wird. Auffallend ist, daß alle drei Teile (zwei Sitzteile und eine durchgehende Rückenlehne) verschiedene Kunstlederbezüge aufweisen. Möglicherweise sind schon zu SVG-Zeiten Teile getauscht oder erneuert worden.

Am heutigen Tage ereilte uns aus Oberhausen die erfreuliche Nachricht, daß der Probelauf des Motors erfolgreich war.
Dazu gibt es noch eine Reihe aktuelle Bilder des Motorraumes. Die hölzernen Distanzstücke zwischen den Kraftstoffleitungen sind übrigens so Original. Speziell bei den Borgwardtriebwagen ist der zweistufige Luftpresser, der den Anforderungen des Eisenbahnbetriebs genügen muß.

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