Spendenstand für Borgward L.T. 4.








Jetzt kann es losgehen. Der Auftrag an NVC wurde erteilt, und Mitte 2021 könnte die Zugmaschine wieder in neuem Glanz erstrahlen.

Beim Blick in das Führerhausinnere ist zu sehen, daß das fehlende Armaturenbrett und EInbauten noch viel Arbeit bedeuten.

 

 

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Nach dem faktischen Stillstand des letzten Jares kommt endlich wieder Bewegung in das Projekt "Borgward-Leichttriebwagen L.T.4"! 

Am heutigen Samstag fand eine Auftragsbesprechung bei NVC in Oberhausen statt. Dort hatte die Zugmaschine in letzter Zeit etwas Staub angesetzt, was auch auf den Bildern zu sehen ist.
In den nächsten Wochen soll nun die Zugmaschine ihre endgültige Farbgebung erhalten und anschließend nach Gangelt transportiert werden. Die Bilder zeigen die JUMBO-Kupplung für den Auflieger sowie das momentan von losen Teilen belegte Interieur des Fahrerhauses. Die Zugmaschine ist momentan noch in einer Abstellhalle von NVC zwischen anderen LKWs gut "eingeparkt". 

 

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Zum Ende des Jahres 2020 müssen wir an ein eher trauriges Ereignis erinnern: vor genau 50 Jahren fand die letzte Fahrt der Sylter Inselbahn, und damit auch zeitgleich der vorerst letzte Einsatz eines Borgward-Leichttriebwagens im Personenverkehr statt.
Nachdem schon zwei Wochen zuvor der planmäßige Zugverkehr beendet wurde, gab es am letzten Tag vor Ablauf der Konzession noch eine Abschieds-Sonderfahrt für eingeladene Gäste. Die beteiligten Fahrzeuge waren der Talbot-Triebwagen T24 und der Borgward-LT Nummer 3. Die Fahrt ging bei kaltem Winterwetter nach List und zurück, dann waren die Sylter Inselbahnen nach 82 Jahren Geschichte. 

Nun ja, fast Geschichte. Der gesamte Fahrzeugpark wurde an ein Abbruchunternehmen veräußert, das im Jahr 1971 zur Tat schritt. Die Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr e. V. konnte bei einigen Fahrzeugen die Verschrottung verhindern und diese im Jahr 1971 zunächst nach Mülheim verbringen. Dabei fand auch die tatsächlich letzte Fahrt des L.T.4 aus eigener Kraft statt, der nicht nur vom Kleinbahnhof zum Staatsbahnhof Westerland fuhr, sondern auch mit Gleisbauwinden auf die Ladestraße gehoben, den Weg über die gepflasterte Laderampe auf den DB-Flachwagen aus eigener Kraft absolvierte. Die Diesellok L20 tat ein gleiches.

Als Erinnerung an die Stillegung der Sylter Inselbahnen 1970 erhielt die Selfkantbahn von einem Eisenbahnfreund ein Schaustück, bestehend aus einem Original-Schienenabschnitt (der vor Jahren in List noch geborgen werden konnte), einem Schienennagel und einem Bosch-Rücklicht eines SVG-Fahrzeuges, wie sie auch an den LT montiert waren (für Vollansicht anklicken).

 

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Wir wünschen allen Freunden der Sylter Inselbahnen damit ein gutes und gesundes neues Jahr 2021!

 

 

Um weitere Arbeitsschritte beauftragen zu können, wereden wir noch einige Spenden einwerben können. Intensive Bemühungen, bestens unterstützt durch die Adler Reederei und lokale Medien, haben nun Wirkung gezeigt.

Hier zwei Artikel aus den Sylter Nachrichten vom 25. August und vom 15. Oktober 2020.

 

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Aus dem Kreis der Fans des Borgward-Leichttriebwagens hat jemand sich einer virtuellen Version gewidmet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, und zwar hier: Diorama Sylt

Liebe Freunde der Sylter Inselbahnen,
jetzt ist mehr als ein Jahr ins Land gegangen, und es hat sich an diesem Projekt nichts sichtbares mehr bewegt. Da kamen in letzter Zeit vermehrt Anfragen, ob die Sache denn weitergeht, oder nur die Website eingefroren ist.
Nein, das Projekt läuft natürlich weiter, aber... es ist schlicht kein Geld mehr da! Alle vorhandenen Spendenmittel, das ist bis dato ziemlich genau 200.000 Euro, sind auch in das Projekt investiert worden. Allerdings waren schon ein paar Gewerke vorab auf einem von der TBR GmbH geleisteten Kredit gezahlt worden, der aber seit wenigen Wochen vollständig abgezahlt ist.

Große Sprünge sind derzeit nicht möglich, auch weil momentan der Betrieb unserer Museumsbahn nur mit großen Einschränkungen möglich ist. Ohne die für unseren Bestand zwingend notwendigen Publikumsveranstaltungen ist eine Investition in dieser Größenordnung derzeit vom Verein IHS e. V. ohnehin nicht möglich, weswegen wir bei der reinen Spendenfinanzierung bleiben müssen, wie es schon immer geplant war. 
Wir bitten also auch weiterhin um Spenden, damit wir die nächsten Schritte tun können. Ein paar Beispiele:
Als erstes würden wir die Lackierung angehen, was aber schon mit ca. 10.000 Euro zu Buche schlagen würde.
Für das Fahrwerk sind Gummielemente neu anzufertigen - entsprechende Angebote liegen zwischen 4500 und 6500 Euro. Danach könnte die Zugmaschine immerhin auf ihre eigenen Räder gestellt werden.

Noch ein Hinweis: das Team des L.T.4 erreicht man direkt per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Allen Spendern ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung!

 

Wie schon im Jahr 2019, konnten wir auf dem Stand des Borgward-Club mit Sitz in Bremen e. V. unser Informationsplakat unterbringen und etliche Prospekte an die Frau und den Mann bringen. Das Interesse an diesem Projekt war freilich groß - das Thema BORGWARD zieht in Bremen immer! Ob sich das auch in Spenden ummünzen läßt, werden wir sehen. Ein großes Dankeschön an die Freunde vom Club!

 

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Wir hatten Besuch von Karsten Puck in der Geilenkirchener Werkstatt (Firma IVECO Senden), der sich vom Stand der Arbeiten am L.T.4 überzeugte. Als Lehrling bei der S.V.G. hatte er noch selbst am Bau dieser Fahrzeuge mitgearbeitet.

 

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Das hintere Drehgestell befindet sich noch in zerlegtem Zustand. Die Primärfederung besteht aus vier Federpaketen, die in geschmiedeten Schaken hängen. In einem Auge dieses gabelförmigen Bauteils befindet sich jeweils eine stählerne Buchse, wovon wir eine probeweise demontierten, da diese erkennbar gebrochen ist. Dabei zeigte sich eine Beschriftung "W___er-Buchse D.R.P." (_ steht für 3 unleserliche Buchstaben). Diese Buchsen waren gerade geschlitzt und wurden möglicherweise schon vom Hersteller des Drehgestells (HAWA 1927) eingebaut. Kann jemand helfen, die fehlenden Buchstaben zu deuten?
Auflösung: Es handelt sich um eine Walter-Buchse, wie ein versierter LT-Fan mitteilen konnte. Diese werden auch heute noch zur Reparatur oder auch beim Neubau von Fahrwerksteilen bei Schienenfahrzeugen verwendet.
Jedenfalls müssen hier neue Buchsen eingebaut werden.
Die Bilder zeigen einmal die Buchse vollständig, einmal die Bruchstücke mit der Beschriftung oben, und einmal teilweise wieder an ihrem eigentlichen Platz in den Schaken eingesteckt. Der zur Arretierung einst vorhandene Keil fehlte.

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Mal nicht aus der handwerklichen Kategorie kommt hier ein Beitrag von der Bremen Classic Motor Show in den Messehallen Bremen. Diese Veranstaltung mit jährlich über 45000 Besuchern setzt in der Oldtimer-Szene immer am Jahresanfang ein Highlight und ist selbstverständlich aufgrund ihrer Örtlichkeit in Sachen "Borgward" ein Muß!
Freundlicherweise gewährte uns der Borgward-Club e. V. mit Sitz in Bremen Unterschlupf auf ihrem Messestand, und erfreute sich im Gegenzug regen Interesses an dem ausgelegten Informationsmaterial. Das große Bild des LT zwischen einem Goliath-Dreirad und einem Isabella Kombi ließ einige Besucher länger verweilen. Hoffen wir mal, daß als Reaktion auf die vielen verteilten Prospekte auch etwas auf dem Spendenkonto eintrifft.

Vielen Dank den netten Kolleg(inn)en vom Borgward-Club!

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