Spendenstand für Borgward L.T. 4.








Nachdem hier für einige Zeit Ruhe eingekehrt war, gibt es wieder aktuelles von Arbeiten in der Werkstatt in Schierwaldenrath zu berichten.
Um diese in näherer Zukunft zum Zugfahrzeug nach Oberhausen transportieren zu können, müssen die derzeit noch demontierten Räder wieder komplettiert werden. Wie schon früher erwähnt, bestehen diese eisenbahnuntypisch aus einer großen Zahl Einzelteile. Herausragend sind dabei 96 Gummipuffer, die eine Primärfederung bewirken sollen. Die meisten Exemplare davon erscheinen wiederverwendbar, und an diesem Wochenende kümmerte sich ein Mitarbeiter um Reinigung und Grundierung dieser Teile.

Dennoch wird ein Ersatz einiger Exemplare wohl unumgänglich, weswegen wir auch an dieser Stelle die hoffentlich fachkundige Öffentlichkeit bemühen wollen. Hierunter nun ein Bild und eine Zeichnung dieser Teile. Da die Fahrwerksteile wahrscheinlich vons einem Elmshorner Lkw-Hersteller stammen (wo man aber über keine Unterlagen aus dieser Zeit mehr verfügt) möchte man vermuten, daß gleichartige Bauteile auch in anderen Straßenfahrzeugen derselben Epoche verbaut waren.

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Das Foto zeigt ein leider zerfallenes und daher zu ersetzendes Bauteil dieser Art. Sie bestehen aus jeweils zwei Blechscheiben mit einer mittigen Nabe. Drehriefen auf der Außenseite weisen darauf hin, daß diese aus jeweils einem Teil gefertigt. wurden. Drei ca. 2 mm messende Löcher auf einem Lochkreis sind vermutlich ohne Funktion und fertigungstechnisch bedingt. Dazwischen befindet sich jeweils ein 22 mm starkes Gummielement; die Blechscheiben sind aufvulkanisiert.
Ein weiteres Bild des Westerländer Denkmals zeigt (Pfeil), wo diese Elemente sitzen, in jedem Rad pro Seite 12 Stück.

Sachdienliche Hinweise, die am besten zur Nachbeschaffung führen, nimmt jeder Selfkantbahnmitarbeiter oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! jederzeit gerne entgegen!

Die vor wenigen Wochen von der Museumsbahn Goes - Borssele übernommenen Aluminiumprofile sind nun am Wagenkasten probeweise montiert. Man sieht, daß der Schienenbus wohl komplett graffitiert war und die Profile erst noch von Farbe befreit und poliert werden müssen.

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Einen Nachschlag gab es noch am 2.4.2016 in Form von Teilen zweier Sitzbänke, die zum Bau einer Rücksitzbank im Auflieger dienen sollen. Hierfür wird übrigens nach wie vor ein Vorbildfoto gesucht, denn es ist weder eine Zeichnung noch ein Foto bekannt, das diese Sitzbank zeigt, und Teile davon gibt es auch nicht mehr.

Am heutigen Samstag unternahm ein Mitarbeiter eine Reise mit dem Pkw-Anhänger der Selfkantbahn zur Museumsbahn Goes - Borssele in den westlichen Niederlanden. Dort war ein Uerdinger Schienenbus zur Ersatzteilgewinnung zerlegt worden. Diese Fahrzeuge trugen bekanntlich die gleichen Seitenprofile (Aluminiumleisten), wie sie an den Sylter Leichttriebwagen verbaut waren. Da die Originalstücke bei der Demontage vor Jahrzehnten leider irreparabel beschädigt worden waren, ist hier Ersatz notwendig, den wir hier nun gefunden haben. Für Statistiker: es wurde der 996 783-7 ausgeschlachtet.

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Ein Kurzbesuch in der Geilenkirchener Werkstatt Senden zeigte wiederum Fortschritte beim Bau des Aufliegerkastens. Inzwischen ist die Rahmenkonstruktion des Daches komplett montiert. Gleiches gilt für die blechernen Dachwölbungen. Ferner wurde an der Stirnseite begonnen, die Schweißnähte zu verzinnen, zu spachteln und zu schleifen. Von der Seite macht der Kasten nun ein schon recht passablen Eindruck. Auch befindet er sich zur Zeit in guter Gesellschaft mit einem anderen zu restaurierenden Lkw. Aber keine Sorge: das DB-Zeichen gehört zu dem Linienbus dahinter.
Auch ein Blick unter den Wagen lohnt sich. Hier ist (rechts) die Wartungsklappe für die Tasche zu sehen, in die die linke Türe läuft. 

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Noch vor dem Jahreswechsel hat das Restaurierungsprojekt BORGWARD-Leichttriebwagen einen Meilenstein erreicht, denn der Stand der eingegangenen und vertraglich zugesicherten Spenden hat mit 150 T€ die Hälfte der veranschlagten Projektsumme erreicht.
Nicht vergessen darf man aber, daß der größte Teil dieser Mittel bereits investiert wurde, bzw. bei beauftragten Gewerken vertraglich gebunden ist. Für noch ausstehende große Schritte zur Fertigstellung sind daher noch erhebliche Mittel nötig!

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr nutzte einer unserer Mitarbeiter zu einem Besuch der Werkstätte von Klaus Kuchenbecker, wo derzeit das Fahrerhaus für den Leichttriebwagen hergerichtet wird. Dieses Exemplar stammt von einem Allrad-Lkw, der als Teileträger diente. Die beiden A-Säulen weisen auch hier die bauarttypischen Zerfallserscheinungen auf, die durch an den Befestigungsbohrungen der Außenspiegel eindringendes Wasser erzeugt wurden. In einer Abbildung hält der Meister das neugebaute Paßstück bereits an Ort und Stelle. Zum endgültigen Einbau müssen noch die Kammverzahnungen nachgeschliffen werden. Das zweite Bild zeigt im unteren Bereich den neu eingelegten Schweller. Die Fertigstellung ist für Ende Januar 2016 avisiert.

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Während Museumsbahner landauf und landab sich schon auf die Nikolausfahrten vorbereiteten stand ein Kurzbesuch bei NVC in Oberhausen auf dem Programm. Dabei entstand auch eine Aufnahme der bereits grundierten Bauteile der Zugmaschine. Hier wird es allerdings erst im Jahr 2016 wieder sichtbare Fortschritte geben.

 

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Nachdem das Holzskelett des Daches fertig ist werden jetzt die gebogenen Seitenbleche des Daches montiert.

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Da zum Saisaonabschuß der Selfkantbahn mit dem "Erntedank"-Fest am 26. und 27. September die Wagenhalle belegt war, hatten wir den Tagen zuvor 3 Paletten mit Feder- und Radteilen in die Werkstatt gefahren. Am Samstag und Sonntag wurden dann mit der Drahtbürste die Blechronden der Pufferelemente gereinigt und anschließend gestrichen. Da der Puffer vom Auflieger oben auf der Palette lag, wurde er in einem Aufwasch mit entrostet und gestrichen. Ergebnis von einem Wochenende Arbeit waren dann fertig aufgearbeitete Pufferelemente für die beiden ersten Räder und ein gehöriger Muskelkater. Auf dem Bild die erste Tranche der Teile vor dem Streichen.

Am 1. Oktober schaute Kollege Martin bei der Fa. Senden in Geilenkirchen vorbei. Hier gibt es deutliche Fortschritte seit dem letzten Besuch. Die Schreinerarbeiten an der  Dach-Tragekonstruktion sind weit fortgeschritten. Die fehlenden Bögen sind nachgefertigt und eingepasst worden.

 

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Zur Probe sind die 4 Klappfenster am Auflieger eingesetzt worden. Auf der ersten Aufnahme ist schön der Klapp- und Verriegelungsmechanismus der Fenster zu erkennen. Zur Aufarbeitung werden die Klappfenster nochmal ausgebaut. Im Innenraum sind auch die ersten Holzleisten in den Seitenwänden eingepasst (mittleres Bild):

 

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