Spendenstand für Borgward L.T. 4.








Nach dem Jahreswechsel stand erneut ein Besuch bei NVC auf dem Programm. Dort geht es momentan gut voran und es sind immer wieder Details am besten am Objekt zu klären. Dazu gibt es gleich einige aktuelle Bilder.


Die Motorhaube (aus Teilebestand) ist jetzt provisorisch montiert. An den neu gefertigten Seitenblechen ist noch reichlich Bearbeitungszugabe. Bei alten Fahrzeugen gilt grundsätzlich, daß Blechteile erst am einzelnen Stück angepaßt werden mußten. Einfaches tauschen funktioniert praktisch nie. Und so soll hier auch einmal NVCs Blechkünstler im Bild vorgestellt werden (neben den gerade in Arbeit befindlichen Kotflügeln, die auch vom Teileträger aus Sehnde stammen, einem Allrad-Borgward-Lkw).
Bei NVC befinden sich freilich stets etliche Oldtimer-Lkw in Arbeit; hier gibt es gleich 3 Rückseiten zu sehen.
Am L.T.4 wurde an der Fahrerhausrückwand auch wieder die Abdeckleiste aufgesetzt, die einst den Rand einer Führerhausreparatur nach einem Unfall abdeckte. Sie dient heute aber nur noch der Annäherung an die Optik des LT-Fahrerhauses.
Fahrwerksseitig wurde die Vorderachse bereits komplett montiert. Noch besteht freier Durchblick dort, wo demnächst das Triebwerk seinen Platz findet.
Einblicke: das zerlegte Hinterachsgetriebe ist noch das Originalstück und wird mit neuen Wälzlagern versehen hoffentlich auch weiter seinen Dienst versehen können. Das Erhaltungsbild kann man mit "deutliche Gebrauchsspuren, aber weiterhin betriebstauglich" bezeichnen.

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Die Mitarbeiter von NVC waren im Dezember recht fleißig. Zum Jahresende gibt es zwei schöne Bilder für die Fangemeinde von einer Zugmaschine, die wieder einem Fahrzeug ähnelt.
Zuerst kam die Anprobe des gebrauchten Kühlers. Dieser wird noch instandzusetzen sein, oder einem besser erhaltenen Gebrauchtteil weichen, sollte ein solches noch gefunden werden. Wenige Tage später ist auch schon die Vorderachse wieder an ihrem Platz, und zu Beginn des Jahres 2017 stehen Entscheidungen über das weitere Vorgehen bei der Antriebsanlage ins Haus. Wir werden darüber bald berichten.

Zuvor wünschen wir aber unseren Paten, Spendern und Freunden ein friedvolles Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2017!

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Gute Nachrichten gibt es aus der Werkstatt von NVC zu vermelden. Die Arbeiten am Fahrerhaus gehen voran und der Rahmen ist nun nach langer Pause auch wieder an einen Arbeitsplatz zurückgekehrt. Die Bremsanlage hat schon neue Druckluftbehälter erhalten, aber die meiste Zuwendung erhalten zunächst die Blechteile der Kajüte und der Karosserie. Die Seitenteile der Motorhaube weichen in Details von der serienmäßigen Ausführung ab und wurden daher neu nach Vorlage hergestellt. Auch die Türen sind nun auf das korrekte Spaltmaß eingepaßt.

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Nach längerer Ruhe gibt es wieder Bewegung zu vermelden.
Am heutigen Tag gab es eine kurze Besprechung bei Autohaus Senden in Geilenkirchen. Die äußere Fertigstellung des Aufbaus naht, und vor der kalten Jahreszeit sollen Grundierung und Füller appliziert werden. Hierfür werden noch ein paar nachzufertigende Abdeckleisten benötigt.
Die gebraucht gewonnenen Zierprofile werden nach dem "Berliner Verfahren" (so genannt nach der Vorgehensweise bei den Berliner Eisenbahnfreunden) gereinigt und konserviert.
Die Eindeckung des Dachmittelteils soll ebenfalls in naher Zukunft erfolgen.

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Am 30.9.2016 stand wieder ein Transport von Bauteilen zu NVC in Oberhausen auf dem Programm (Foto: Martin Menke). 
Das Original-Fahrerhaus soll trotz seines desolaten Zustandes noch ein paar Kleinteile spenden und - wichtiger noch - als Vorlage zum Aufbau des neuen Fahrerhauses dienen. Schließlich sollen alle Anschlüsse auch dort liegen, wo man sie benötigt!

Gleichzeitig konnten schon die Fortschritte am Neuaufbau begutachtet werden, der schon zuvor vom Stellmacher ein grundsaniertes Skelett erhielt. Die Blecharbeiten haben begonnen und die neue Rückwand (die am von einem Wohnmobil-Umbau stammenden Fahrerhaus nicht mehr vollständig war) ist bereits eingesetzt. Sie muß noch die LT-typischen Anbauten erhalten.

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Was hat denn das mit dem Borgward-Schienenbus zu tun?
Nun, einiges!

Es beginnt damit, daß bereits Ende der 1960er-Jahre zwei und 1981 ein weiteres Fahrzeug der Sylter Verkehrs-Gesellschaft ihren Weg zur Museumseisenbahn Bruchhausen-Vilsen fanden, die mit der Selfkantbahn seit jeher eng verbunden ist. Der DWK-Triebwagen T23 kam gar über die Selfkantbahn dorthin und steht nun wohlbehütet in der Wagenhalle.

Ferner konnte man am Abend des 3. August Wissenswertes über die Sylter Inselbahnen in einem Fachvortrag aus einer insgesamt achtteiligen Vortragsreihe hören und sehen; der Veranstaltungsraum im alten Gaswerk war bei allen Terminen voll besetzt!
Hierunter nun ein Bild des ehemaligen Sylter Wagens 101 (jetzt DEV 6); Dampflok "Haspe" im Hintergrund ist natürlich die Hauptkontribution der Selfkantbahn zu dieser rundum gelungenen Veranstaltung.

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Ein aufmerksamer Leser dieser Seiten (und Spender für dieses Fahrzeug) wies uns auf einen nachgedruckten Katalog eines Hamburger Kraftfahrzeugzulieferers, der genau jene Seitenleuchten im Programm hatte, wie sie in den Borgward-Leichttriebwagen verbaut wurden. Es liegt nahe, daß diese wie auch andere Komponenten seinerzeit durch die SVG von dort bezogen wurden.

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Sollte jemand noch solche Leuchten zufällig im Regal liegen haben, bitten wir um einen Hinweis. Gleiches gilt auch, falls solche noch aus existierenden Fahrzeugen bekannt sein sollten. Vielleicht kommen wir der Sache noch so auf die Spur.

Des weiteren ist das bei Klaus Kuchenbecker bearbeitete Fahrerhaus nun in Oberhausen bei NVC eingetroffen und wurde dort bereits in Arbeit genommen. Weitere Bauteile werden in wenigen Tagen folgen.

Das Fahrerhaus hat bei Klaus Kuchenbecker den Fußboden bekommen und das Gestell der Sitzbank ist wieder eingebaut. Gut ist auf beiden Bildern erkennbar, welche Blechteile im Bereich der Schweller zu ersetzen sind. Auch wird der Durchstieg in der Rückwand später noch blechseitig verschlossen.

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Zunächst waren wir heute kurz bei der Fa. Senden in Geilenkirchen gewesen um Details am Auflieger festzulegen bzw. zu eruieren. Bis auf die Regenrinne, ein paar Abdeckleisten und die Latteneindeckung sowie die Dachhaut oben auf dem Dach ist die Außenhaut fertiggestellt. Nach diesen Restarbeiten und Demontage der Zierleisten und Beschläge könnte der Auflieger lackiert werden. 
Danach ging es ins Lager nach Gillrath um festzulegen welche Blechteile von der Zugmaschine dem Fahrerhaus nach Oberhausen folgen werden. Die Gelegenheit haben wir genutzt, um gleich die Kupplung und ein paar Beschlagteile der Zugmaschine mit nach Schierwaldenrath zu holen. Für die Kabelverbindung zwischen Zugmaschine und Auflieger hat die SVG Elektrosteckdosen aus dem PKW-Anhängerbereich verwendet. Schön, daß es mal Ersatzteile gibt, deren Nachbeschaffung kein großes Problem sein wird.

Am Nachmittag haben wir begonnen das erste Rad der Zugmaschine wieder zusammenzubauen. Das Rad besteht im Prinzip aus einem Radreifen mit zwei verschraubten Außenscheiben. Dazwischen bzw. darin liegt eine Innenscheibe, die über 2 x  12 Gummipuffer mit den beiden Außenscheiben verbunden ist.  Die Innenscheibe wird später auf die Radnabe geschraubt. Im letzten Bild ist der Radreifen mit der hinteren Außenscheibe und den eingelegten Gummipuffern zu erkennen. Darauf wird dann die Innenscheibe mit passenden Bohrungen für die "Nasen" der Gummipuffer gelegt. Soweit die Theorie. Leider konnten wir dann nicht sofort weitermachen: Zwar waren Radreifen, Außen- und Innenscheiben alle passend beschriftet (z. B. "HL" für "hinten links") - bei der Fertigung sind die Teile aber nicht 100% rotationssymetrisch gebohrt worden und die Schraubenlöcher fluchten nur in genau einer Stellung. Leider ist dies bei der Demontage nicht markiert worden oder bei späterem Lackieren verlorengegangen. Also hilft nur drehen der Scheiben... und probieren. Bei 12 Schraubenlöchern und zwei nahezu identischen Außenscheiben kann sich jeder Leser die Anzahl möglicher Kombinationen selber ausrechnen.... Am Abend haben wir dann doch eine Position gefunden, wo Deckel und Radreifen gut zusammenpassen. Für das erste Rad!

Dann fingen die Probleme aber erst an, denn als nächstes müssen zeitgleich 12 Federelemente in paßgenaue Bohrungen eingelegt werden, oder eher mit Gewalt eingepreßt. An diesem Punkt angekommen mußte erst einmal die Arbeit eingestellt werden, denn eine Hilfskonstruktion war nun vonnöten, die teilmontierten Radscheiben zusammenzupressen, während zeitgleich noch eventuell nicht korrekt postionierte Gummielemente verschoben wurden. Bis zum Ende des 5.6. ist es leider nicht gelungen, ein Rad fertigzustellen. 
Ein Bild zeigt zwei U-Eisen als Hilfsklemmen, sowie den Blick auf ein noch nicht korrekt positioniertes Gummielement.

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Es regt sich auch in der östlichsten unserer Restaurierungswerkstätten etwas!

Die Arbeiten am Fahrerhaus sind schon weit gediehen, und das bauartbedingt sehr langwierige Einpassen der Fahrerhaustüren hat funktioniert; die Spaltmaße können überzeugen und sind vermutlich besser als im Original. Nun folgt noch der Einbau des bereits vorbereiteten Bodens und die Änderung an der Rückwand, da es sich hier um ein Fahrerhaus eines Allrad-Lkw handelt.

Ferner war Besuch in der Geilenkirchener Werkstätte zu vermelden, denn die Lloyd IG veranstaltete ihr Jahrestreffen in Geilenkirchen. Die Besichtigung des Autohauses im Rahmen einer Ausfahrt war natürlich ein Programmpunkt, ebenso wie eine gemeinsame Reise mit der Selfkantbahn.

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